Wichtig für den Bauablauf!

Mit der sorgfältigen Herstellung eines Estrichbodens trägst Du entscheidend zum Gelingen einer Baustelle bei.

Als Estrichleger/in bist Du kreativ im Einsatz von Zusatzstoffen und Zuschlägen.

Du berätst Deine Kunden und baust Muster, anhand derer Architekten und Bauherren Ihre Entscheidungen treffen.

Jeder Auftrag ist anders, denn jeder Raum stellt dich vor eine neue Herausforderung. Du arbeitest deutschlandweit auf Baustellen und hast viel mit Menschen zu tun.

Ein kaputter Estrich bedeutet immer eine Verzögerung im Bau-Ablauf oder sogar erhebliche Imageschäden für eine Firma. Dem kannst Du mit Deinem zukünftigen Know-How entgegen treten.

Traditionsberuf mit Zukunft

Der Estrichleger ist ein Beruf der viel Muskelkraft erfordert.
Außerdem sind nicht nur deine Karrierechancen top, sondern auch deine Ausbildungsvergütung liegt weit über dem Durchschnitt.
Die Ausbildung zum Estrichleger dauert drei Jahre und kann auch mit einem Hauptschulabschluss absolviert werden.

Als Estrichleger/in – einem traditionsreichen Beruf im Bodenhandwerk – legst Du den Grundstein einer Boden-Baustelle.

Was genau machst du als Estrichleger/in? Hier erfährst du es:

– Raum und Boden untersuchen
– Vermessen und markieren
– Schall- und Wärmedämmung verbauen
– Platten zuschneiden
– Untergrund vorbereiten
– Estrich mischen, aus Sand, Zement, Wasser und chemischen Zusätzen
– gleichmäßiges verteilen der Masse auf dem Fußboden
– Schleifen
– Baumaterial reinigen

Du bereitest Untergründe vor und beurteilst diese, um die Konstruktionshöhen genau einmessen und festlegen zu können.

Als Estrichleger/in erlangst Du Kenntnisse über die äußeren Einflüsse auf die Estrichherstellung.

Untersuchen und Messen

Vorbereiten und Mischen

Du erlernst die Massenermittlung des benötigten Materials, einschließlich der Herstellung von Rezepturen bei speziellen Estrichmischungen. So erlangst Du die notwendigen Kenntnisse, um spezielle Estricharten zu beurteilen und richtig ein zu setzen.

Neben speziellen Prüfverfahren für die verschiedenen Böden, erlernst Du außerdem die Erstellung von Heiß- & Kühlestrichen.

Mit dem Einsatz von Maschinen und Geräten zur Estrichherstellung und Verarbeitung kannst Du Dein Können unter Beweis stellen.

So wird die Verlegung von z.B. Doppel- und Hohlraumböden ein echter Klacks für Dich.

Verteilen und Trocknen

Sicherheit und Sauberkeit

Savety First!

Während der Ausbildung lernst Du natürlich auch die verschiedenen bauphysikalischen Anforderungen wie z.B. für den Wärmeschutz, Brandschutz und Schallschutz kennen.

Es ist wichtig, immer Verständnis für die angrenzenden Gewerke auf einer Baustelle zu haben.

In deiner Berufsausbildung lernst Du, dass Herstellen von Estrichen aus verschiedenen Materialien, sowie das Verlegen von Oberböden.
Du lernst verschiedenste Untergründe, Verfahren, Estrichmörtel und Bindemittel kennen.

Und schon bald bist Du ein echter Profi in diesem tollen Beruf, der auch in Zukunft gebraucht wird. Denn Du bist der Untergrund für alle weiteren Gewerke.

Ausbildungsform

Deine Ausbildung zum/zur Estrichleger/in ist dual. Das heißt, Du besuchst die Berufsschule meist an ein bis zwei Tagen pro Woche, oder aber in mehreren Wochen hintereinander. Gleichzeitig arbeitest Du die restliche Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb mit und lernst alles von deinen erfahrenen Kollegen/innen.

Dauer der Ausbildung

Ausbildungszeit verkürzen?

Du kannst deine dreijährige Ausbildungszeit verkürzen, wenn …

  • Du Abitur hast.
  • Du in der Berufsschule sehr gut zurecht kommst.
  • Du schon eine ähnliche Berufsausbildung abgeschlossen hast.

Ob für dich eine verkürzte Ausbildung infrage kommt, entscheiden Deine Schule und Dein Ausbildungsbetrieb gemeinsam.

Dein Start ins Berufsleben

Mit diesem Beruf legst Du dir eine solide Grundlage für deine Zukunft. Mache Karriere im Bodenhandwerk! Sogar ein Studium ohne Abitur ist möglich!

Nach Abschluss deiner Ausbildung kannst Du direkt Verantwortung übernehmen. Egal ob Du in einem Betrieb arbeitest, Dich selbstständig machen oder weiterbilden möchtest, als Estrichleger/in stehen Dir alle Möglichkeiten offen! Jede Menge Lehrgänge helfen Dir dabei, Dich zu spezialisieren, weiterzubilden, oder ganz neue Wege zu gehen.

Und natürlich ist das nicht nur was für Männer. Ran an die Spachtel Mädels!

Fort- und Weiterbildung

Eine Weiterbildung gibt Dir die Möglichkeit, dem Handwerk treu zu bleiben und Dich trotzdem beruflich zu verändern.

– Parkettleger/in
– Bodenleger/in
– geprüfter Polier/inin
– Meisterbrief im Handwerk
– staatl. Geprüfte/r Techniker/in
– Bachelor- und Masterstudium (z.B. als Bauingenieur/in oder Architekt/in)

Wenn du im Beruf noch weiter voran kommen willst, dann spezialisiere dich.
Die Handwerkskammer oder Innung hat bestimmt einen passenden Kurs für dich im Angebot.

Angebote zur Spezialisierung:

– Verlegen, Instandhalten bestimmter Bodenbeläge wie Teppich, Fertigparkett, Laminat
– Isolierung und Dämmung
– Kundenberatung
– Besondere Bцden wie in Sporthallen und Schwimmbädern

Studium

Studium ohne Abi? ja klar!

Mit einer guten Note im Gesellenbrief und etwas Berufserfahrung, steigen deine Chancen auf einen Studienplatz – auch ohne Abitur.

Gehalt und Chancen:

Als Auszubildende/r bekommst du ein monatliches Gehalt.

1. Ausbildungsjahr verdienst du ca. 755,00€ – 785,00€ im Monat.
2. Ausbildungsjahr verdienst du ca. 1.115,00€ – 1.135,00€ im Monat.
3. Ausbildungsjahr verdienst du ca. 1.400,00€ – 1410,00€ im Monat.

Das kannst Du zukünftig verdienen:

Wie viel Du als Estrichleger/in verdienst, hängt von Deinen genauen Aufgaben ab.
Auch die Branche ist entscheidend und wo Dein Arbeitgeber seinen Betrieb hat.
Als Estrichleger/in kannst Du bei einer 40-Stunden-Woche mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.000 bis 2.500 Euro (Brutto) pro Monat rechnen.