Wir legen dir Holz zu Füßen

Sei stolz auf das Ergebnis deiner Arbeit! Mit Holz, schaffst du hochwertige Böden und gibst Räumen eine ganz besondere Atmosphäre.

Du verlegst, behandelst, pflegst und restaurierst in erster Linie Parkettböden und andere Holzfußböden. Neben diesen hochwertigen und strapazierfähigen Holzoberflächen verlegst du außerdem

Fertigparkett sowie elastische und textile Bodenbeläge, Laminatböden und Designbeläge.

Durch die Herausforderungen auf unterschiedlichsten Baustellen wird dir nie langweilig und kein Projekt gleicht dem anderen. Von Privaträumen bis hin zu ganzen Einkaufszentren oder Sporthallen sind der Abwechslung keine Grenzen gesetzt.

Traditionsberuf mit Zukunft

Holz ist dein Ding! Damit erweckst du Räume zum Leben und gibst ihnen einen hochwertigen und besonderen Charakter.

Als Parkettleger/in – einem traditionsreichen Beruf im Bodenhandwerk – verschönerst du Innenräume mit hochwertigen Holzböden.
Früher war das nur Kunsttischlern gestattet. Heute übernimmst du das Restaurieren alter Parkettböden und verlegst neue.
Dein Wissen und Können als Parkettleger/in wird vor allem in Parkettlegebetrieben und Fußbodengeschäften mit Verlegeservice gebraucht.

Was genau machst du als Parkettleger/in? Hier erfährst du es:
– Kunden beraten
– Raum und Boden untersuchen
– Vermessen und planen
– Material berechnen und bestellen
– Fahrzeug beladen
– Untergrund vorbereiten
– Zuschneiden und verlegen
– Schleifen und versiegeln
– Restaurieren und reparieren
– Baustelle reinigen

Gemeinsam mit deinen Kunden wählst du das passende Holz und ein Verlegemuster für den neuen Boden aus. Außerdem berätst du sie in Sachen Pflege.
Als Parkettleger verlegst du auch Laminat, Kork, PVC, Teppichböden, oder Spezialböden.

Kunden beraten

Untersuchen und Messen

Mit Hilfe von Thermometer und Hygrometer ermittelst du das Raumklima.
Nach dem Ausmessen mit Maßband oder Entfernungsmesser fertigst du Skizzen und Verlegepläne an.

Am Schreibtisch erledigst du die Materialbestellungen, besprichst die Termine mit deinen Kunden und schreibst für sie Angebote und Rechnungen.

Grundieren, Schleifen und Spachteln. Der Untergrund muss perfekt sein!

Du sägst das Parkett und andere Böden zu und fügst die Zuschnitte zum geplanten Muster zusammen, danach klebst du diese fest auf den
Unterboden.

Vorbereiten und Verlegen

Pflegen und Restaurieren

Durch das Versiegeln mit Öl, Wachs, Kunstharz oder Lack werden Parkett und auch Holzböden dauerhaft vor Kratzern und Stößen geschützt.

Mit der Maschine abgeschliffen und neu versiegelt sehen alte Böden wieder fast wie neu aus!

Holz ist deine Welt!

In deiner Berufsausbildung lernst du, wie du wertvolles Holzparkett, aber auch alle anderen Böden verlegst. Und schon bald bist du ein echter Profi in diesem tollen Beruf, der auch in Zukunft gebraucht wird.

Ausbildungsform

Deine Ausbildung zum/zur Parkettleger/in ist dual. Das heißt, du besuchst die Berufsschule meist an ein bis zwei Tagen pro Woche, oder aber in mehreren Wochen hintereinander. Gleichzeitig arbeitest du die restliche Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb mit und lernst alles von deinen erfahrenen Kollegen/innen.

Dauer der Ausbildung

Ausbildungszeit verkürzen?

Du kannst deine dreijährige Ausbildungszeit verkürzen, wenn …

  • du Abitur hast.
  • du in der Berufsschule sehr gut zurecht kommst.
  • du schon eine ähnliche Berufsausbildung abgeschlossen hast.

 

Ob für dich eine verkürzte Ausbildung infrage kommt, entscheiden deine Schule und dein Ausbildungsbetrieb gemeinsam.

Berufsleben ich komme!

Leg dir deine Zukunft wie du sie willst!
Du entscheidest, welchen Karriereweg du einschlagen möchtest. Sogar ein Studium
ohne Abitur ist möglich!

Du hast deine Ausbildung als Parkettleger/in in der Tasche und kannst gleich voll durchstarten. Durch diverse Lehrgänge kannst du dich spezialisieren, weiterbilden, oder ganz neue Wege gehen. Du kannst dem Bodenhandwerk treu bleiben, in einen verwandten Handwerksberuf wechseln, einen Abschluss als Meister/in machen oder deinen eigenen Parkettbetrieb gründen.

Nicht nur was für Männer!

Fort- und Weiterbildung

Du willst nach ganz oben an die Spitze der Karriereleiter? Es gibt viele Lehrgänge, die dir diesen Weg ebnen.

Eine Weiterbildung gibt dir die Möglichkeit, dem Handwerk treu zu bleiben und dich trotzdem beruflich zu verändern.

– Estrichleger/in
– Bodenleger/in
– Raumausstatter/in
– Holzmechaniker/in
– Aus- und Trockenbauer/in

Interessiert dich ein spezieller Bereich des Parkettlegehandwerks besonders?
Deine Innung oder deine Handwerkskammer bieten dir den richtigen Lehrgang an.

Angebote zu Spezialisierung:

– Verlegen und Restaurieren bestimmter Parkettböden wie Industrieparkett, Holzpflasterung
– Isolierung und Dämmung
– Kundenberatung
– Restauration alter Parkettböden und Intarsien

Studium ohne Abi? ja klar!

Studieren kannst du auch ohne Abitur. Viele Fachhochschulen nehmen dich auch, wenn du deine Ausbildung abgeschlossen und schon Berufserfahrung gesammelt hast.

Für deine Ausbildung bekommst du ein monatliches Gehalt.

1. Ausbildungsjahr verdienst du ca- 510,00€ – 536,66€ im Monat.

2. Ausbildungsjahr verdienst du ca. 555,00€ – 584,24€ im Monat.

3. Ausbildungsjahr verdienst du ca. 610,00€ – 642,13€ im Monat.

Das kannst du zukünftig verdienen:

Wie viel du als Bodenleger/in verdienst, hängt von deinen genauen Aufgaben ab.
Auch die Branche ist entscheidend und wo dein Arbeitgeber seinen Betrieb hat.
Als Bodenleger/in kannst du bei einer 40-Stunden-Woche mit einem Bruttogehalt zwischen 2.000 bis 3.000 Euro pro Monat rechnen.