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Die Ausbildung als Raumausstatter/in

Vom Boden bis zur Decke - das Gestalten ist dein Ding!

Boden, Wände, Fenster, Dekorationen und Polstermöbel - alle diese Dinge gestaltest du
als Raumausstatter/in.

Ausbildungsform

Wie in allen Berufen im Bodenhandwerk, ist auch deine Ausbildung zum/zur Raumausstatter/in dual. Das bedeutet, du besuchst an ein bis zwei Wochentagen die Berufsschule und bist ansonsten in deinem Ausbildungsbetrieb und lernst dein Handwerk von den erfahrenen Kollegen/innen.

Da das Raumausstatter-Handwerk sehr vielseitig ist, schnupperst du zu Beginn der Ausbildung in alle Teilgebiete rein. Im dritten Lehrjahr legst du dich dann auf einen von vier Schwerpunkten fest und konzentrierst dich auf diese Tätigkeit.

Tafel an einer Wand
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Dauer der Ausbildung

Stoppuhr in einer Hand

3 Jahre

Ausbildungsdauer

Ausbildungszeit verkürzen?

Du kannst deine dreijährige Ausbildungszeit verkürzen, wenn...

  • du Abitur hast.
  • du in der Berufsschule sehr gut zurecht kommst.
  • du schon eine ähnliche Berufsausbildung abgeschlossen hast.

Ob für dich eine verkürzte Ausbildung infrage kommt, entscheiden deine Schule und dein Ausbildungsbetrieb gemeinsam.

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Das lernst du in der Berufsschule

  • Arbeitsmaterialien kennen lernen
  • Handwerkstechniken und Umgang mit Maschinen und Werkzeugen üben
  • Berechnungen üben
  • Angebote und Rechnungen erstellen
  • technisches Zeichnen
  • Qualität prüfen und sicher stellen
  • Arbeitsschutz
  • guter Umgang mit Kunden

Ausbildungsinhalte

Teppich wird zugeschnitten

Bringst du es?

Das erwarten die Betriebe von dir.

Voraussetzungen
  • Gute Noten in Mathe und Kunst sind von Vorteil
  • Du bist körperlich fit und handwerklich geschickt
  • Du kannst dich gut konzentrieren und achtest auf Qualität.
  • Kunden gegenüber trittst du freundlich und geduldig auf.
Stuhl vor einer Tafel

Das lernst du im Betrieb

  • Untergründe prüfen und bearbeiten
  • Bodenbeläge auswählen und verlegen
  • Polstern und Nähen
  • Wände und Decken gestalten und tapezieren
  • Raumdekorationen sowie Licht- und Sonnenschutzsysteme
    gestalten und montieren
  • Räume ausmessen und Materialbedarf berechnen
  • Raumskizzen und Gestaltungvorschläge entwerfen
  • Umgang mit Kunden
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Abschluss der Ausbildung

Schuhe auf Teppichboden

Theoretische Prüfung

Im schriftlichen Test beantwortest du viele, viele Fragen. So testen die Prüfer dein Wissen in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialkunde, Fertigung und Montage sowie Gestaltung und Arbeitsplanung.

Welchen Abschluss muss ich in der Schule haben?

Hier erfährst du es

Schulabschluss

Es ist keine bestimmte Schulbildung für die Ausbildung zum/zur Raumausstatter/in vorgeschrieben. Meist jedoch entscheiden sich die Betriebe für Bewerber mit Hauptschulabschluss, oder mittlerem Schulabschluss. Aber auch ohne Schulabschluss hast du Chancen auf deinen Traumberuf.

Praktische Prüfung

Du bekommst einen Gestaltungsauftrag, wie ihn auch ein ganz normaler Kunde stellen könnte. Nun hast du mehrere Tage Zeit, diesen praktisch umzusetzen. So musst du zum Beispiel einen Boden verlegen, Polstern, eine Wand gestalten und eine Fenstergardine nähen. 

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Geld ragt aus einem Geldbeutel heraus
1. Ausbildungsjahr

Das Gehalt steigt mit jedem Ausbildungsjahr. Als auszubildende/r könntest du im ersten Jahr rund 390 Euro verdienen.

2. Ausbildungsjahr

Die Zahlen sind nur eine erste Orientierung für dich. Für das zweite Ausbildungsjahr kannst du rund 420 Euro erwarten.

3. Ausbildungsjahr

Im dritten und letzten Ausbildungsjahr bekommst du als Raumaussstatter/in ein Gehalt von etwa 510 Euro.

Als Auszubildende/r bekommst du ein monatliches Gehalt. Wie viel du genau verdienst, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, aber auch von Betrieb zu Betrieb.

Entdecke die Welt!

Icon Globus

Mach deine Ausbildung dort,
wo andere Urlaub machen.

Ausbildung im Ausland

Ein Viertel deiner Ausbildungszeit kannst du im Land deiner Träume verbringen und dort weiter deinen Beruf erlernen. Das sind maximal neun spannende Monate. Deine zuständige Handwerkskammer unterstützt dich dabei und hilft dir bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz im Ausland. Überleg´s dir!

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